Meine kleine Welt
Was mir neulich über den Weg lief...
Samstag, 2. Oktober 2010
Samstag, 25. September 2010
Nörgeln mit Niveau
Mal sehen ob ich das hinkriege.
Dass es nicht jeder beherrscht, beim "Dampf ablassen" nicht direkt ein ganzes Volk zu verprellen, hat kürzlich Danny Granger eindrucksvoll bewiesen. Granger, seines Zeichens Small Forward der US-Amerikanischen Basketballnationalmannschaft, entzückte die Welt mit einem Twitter-Eintrag, indem er sinngemäß berichtete, Europa sei ein fürchterliches Fleckchen Erde und die Menschen stänken nach toten Eseln. Sagte ich sinngemäß? Ich meinte wörtlich.
Nun wollte ich aber garnicht auf subjektiver Berichterstattung aus der Türkei herumhacken - schließlich gibt es genug andere Themen.
Das erste Thema für heute heißt "Werbung". Werbung ist immer und überall präsent, nervt im Radio besonders heftig und hat - und nun wird es wichtig - immer eine Zielgruppe. Es kann kein Zufall sein, dass während des Superbowls die Dichte an Bierwerbung verdoppelt ist. Hinzu kommt, dass es mit Sicherheit lustig wäre, die gezielte Werbung von, sagen wir, den Sendungen Popstars und Musikantenstadl einfach auszutauschen. Kurzum: An dem, was gesendet wird, lässt sich rückschließen, wer zusieht. Und das macht Spaß.
Was ich aber seltsam finde, ist die Werbung in Straßenbahnen. Gerade erwähntes Procedere lässt den geneigten Betrachter unmissverständlich zu der Schlussfolgerung kommen, dass in Straßenbahnen ausschließlich Menschen unterwegs sein müssen, die
a) gesteigertes Interesse an der Teilnahme meist medizinischer Studien haben, beispielsweise zur Medikamentenerprobung, und/oder
b) dringend juristischen Beistand vor dem Familien-/Scheidungs-/Überhaupt-Richter brauchen.Ich weiß nicht warum, aber die Bahnen sind voll mit diesen Anzeigen.
Außerdem - und damit lassen wir die Werbung ein wenig beiseite -finde ich Kinderhörspiele komisch. Insbesondere solche, die Titel wie "Heinrich Hannover - der müde Polizist" tragen. Ich habe nicht das geringste dagegen zu sagen, wenn auch Ordnungshüter ab und zu eine Mütze Schlaf vertragen können. Auch die Tatsache, dass allein diese Tatsache ausreicht, um daraus den Titel eines Kinderhörspiels zu friemeln, ist mir gelinde gesagt wurstbrotegal. Aber mal ernsthaft: Heinrich Hannover? Wenn ich mich recht entsinne, hat Deutschland ausschließlich gute Erfahrungen mit Alliterationen auf H gemacht...
Es gibt so viel zu nörgeln, dass ich mich für heute verabschiede. Beim nächsten Mal: Die Geschichte meines Freundes C., der beim Streetball-1on1 stets "Mila Superstar" zum besten gibt.
In diesem Sinne.
Dass es nicht jeder beherrscht, beim "Dampf ablassen" nicht direkt ein ganzes Volk zu verprellen, hat kürzlich Danny Granger eindrucksvoll bewiesen. Granger, seines Zeichens Small Forward der US-Amerikanischen Basketballnationalmannschaft, entzückte die Welt mit einem Twitter-Eintrag, indem er sinngemäß berichtete, Europa sei ein fürchterliches Fleckchen Erde und die Menschen stänken nach toten Eseln. Sagte ich sinngemäß? Ich meinte wörtlich.
Nun wollte ich aber garnicht auf subjektiver Berichterstattung aus der Türkei herumhacken - schließlich gibt es genug andere Themen.
Das erste Thema für heute heißt "Werbung". Werbung ist immer und überall präsent, nervt im Radio besonders heftig und hat - und nun wird es wichtig - immer eine Zielgruppe. Es kann kein Zufall sein, dass während des Superbowls die Dichte an Bierwerbung verdoppelt ist. Hinzu kommt, dass es mit Sicherheit lustig wäre, die gezielte Werbung von, sagen wir, den Sendungen Popstars und Musikantenstadl einfach auszutauschen. Kurzum: An dem, was gesendet wird, lässt sich rückschließen, wer zusieht. Und das macht Spaß.
Was ich aber seltsam finde, ist die Werbung in Straßenbahnen. Gerade erwähntes Procedere lässt den geneigten Betrachter unmissverständlich zu der Schlussfolgerung kommen, dass in Straßenbahnen ausschließlich Menschen unterwegs sein müssen, die
a) gesteigertes Interesse an der Teilnahme meist medizinischer Studien haben, beispielsweise zur Medikamentenerprobung, und/oder
b) dringend juristischen Beistand vor dem Familien-/Scheidungs-/Überhaupt-Richter brauchen.Ich weiß nicht warum, aber die Bahnen sind voll mit diesen Anzeigen.
Außerdem - und damit lassen wir die Werbung ein wenig beiseite -finde ich Kinderhörspiele komisch. Insbesondere solche, die Titel wie "Heinrich Hannover - der müde Polizist" tragen. Ich habe nicht das geringste dagegen zu sagen, wenn auch Ordnungshüter ab und zu eine Mütze Schlaf vertragen können. Auch die Tatsache, dass allein diese Tatsache ausreicht, um daraus den Titel eines Kinderhörspiels zu friemeln, ist mir gelinde gesagt wurstbrotegal. Aber mal ernsthaft: Heinrich Hannover? Wenn ich mich recht entsinne, hat Deutschland ausschließlich gute Erfahrungen mit Alliterationen auf H gemacht...
Es gibt so viel zu nörgeln, dass ich mich für heute verabschiede. Beim nächsten Mal: Die Geschichte meines Freundes C., der beim Streetball-1on1 stets "Mila Superstar" zum besten gibt.
In diesem Sinne.
Samstag, 4. September 2010
Donnerstag, 19. August 2010
iHola, Nerdmigos!
Es folgen gesammelte Gedanken zu derzeitigen Ereignissen:
- Während andere Menschen in Köln dem Nerd-tum frönen und Stormtrooper zählen, zähle ich eher die Stunden bis zur tatsächlich letzten Klausur dieses Semesters. Im Prinzip ist es aber eigentlich wie wählen gehen - ich mache ein paar Kreuzchen und finde irgendwann hinterher heraus ob ich das Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht habe...
- Sollte irgendjemand in nächster Zeit fotografische Experimente planen, die in Wasser diffundierende farbige Flüssigkeiten beinhalten: Schwarzer Tee bringt eher ernüchternde Ergebnisse, konzentrierter Hagebuttentee kann da mit erfreulicheren Resultaten aufwarten! Die Fotos finden sich wie immer hier...

- Lothar Matthäus hat öffentlich gejammert, dass seine Eltern sich für ihn schämen würden. Kein Ding, Lothar - 80Mio andere Deutsche empfinden exakt das selbe :)
- Letztes Wochenende haben Big Nik, Käpt'n Kowski und meine Wenigkeit Monster (die phonologische Heimatstadt meiner derzeitigen Heimat [na gut, auf holländisch halt...]) unsicher gemacht. Wellen, Sonne und viel Unsinn standen im Vordergrund - ein Wunder eigentlich, dass dabei vorzeigbare Schnappschüsse entstanden sind ;)



- Freitag Geburtstagsparty mit J. zusammen und ganz viele liebe Menschen eingeladen, danach Urlaub - schön, das!
- dies ist Post #299
Auf bald!
- Während andere Menschen in Köln dem Nerd-tum frönen und Stormtrooper zählen, zähle ich eher die Stunden bis zur tatsächlich letzten Klausur dieses Semesters. Im Prinzip ist es aber eigentlich wie wählen gehen - ich mache ein paar Kreuzchen und finde irgendwann hinterher heraus ob ich das Kreuzchen an der richtigen Stelle gemacht habe...
- Sollte irgendjemand in nächster Zeit fotografische Experimente planen, die in Wasser diffundierende farbige Flüssigkeiten beinhalten: Schwarzer Tee bringt eher ernüchternde Ergebnisse, konzentrierter Hagebuttentee kann da mit erfreulicheren Resultaten aufwarten! Die Fotos finden sich wie immer hier...

- Lothar Matthäus hat öffentlich gejammert, dass seine Eltern sich für ihn schämen würden. Kein Ding, Lothar - 80Mio andere Deutsche empfinden exakt das selbe :)
- Letztes Wochenende haben Big Nik, Käpt'n Kowski und meine Wenigkeit Monster (die phonologische Heimatstadt meiner derzeitigen Heimat [na gut, auf holländisch halt...]) unsicher gemacht. Wellen, Sonne und viel Unsinn standen im Vordergrund - ein Wunder eigentlich, dass dabei vorzeigbare Schnappschüsse entstanden sind ;)


- Freitag Geburtstagsparty mit J. zusammen und ganz viele liebe Menschen eingeladen, danach Urlaub - schön, das!
- dies ist Post #299
Auf bald!
Mittwoch, 11. August 2010
Freitag, 6. August 2010
Bad day
Von Zeit zu Zeit gibt es Abschnitte im Leben eines jeden von uns, in denen scheint es einfach nicht zu laufen. Dinge gehen schief, die nicht schief gehen dürfen. Wir sind leicht reizbar, nichts scheint so zu klappen, wie wir es uns vorstellen. Und das Web 2.0 hat uns um eine Komponente bereichert, von denen die Generation meiner Mutter Großmutter nicht einmal zu träumen wagte.
Hitlersmileys.
Mal ernsthaft: Smileys sind eine feine Sache. In humanen Dosen (ich meine nicht C3PO und den ganzen Roboter-Quatsch) eingesetzt geben sie dem Adressaten zumindest eine grobe Idee, in welchem emotionalen Zustand sich der Verfasser der nun vom Adressaten gelesenen Zeilen beispielsweise einer Email befunden hat. Empathie 2.0 - das Mitgefühl kehrt zurück.
Von unschätzbarem Vorteil ist es nun, wenn -und das zu einem Großteil durch Smileys ermöglicht- der Adressat korrekt einschätzt, ob eine Aussage humoristisch/nett gemeint ist oder nicht. Für Blechbläser und Rechtsradikale hier ein Beispiel:
Ich freue mich, dich morgen zu sehen :)
Völlig zufriedenstellend (in meiner kleinen Welt immer noch zusammen geschrieben!), mit Ausnahme der o.g. Randgruppen relativ leicht verständlich. Nun lesen wir Folgendes:
Ich freue mich, dich morgen zu sehen :=)
Und schon ist es passiert. Der ultimative Fehlerteufel der schnell tippenden (auseinander geschrieben, das sehe selbst ich ein) Mehrheit, der diabolus in scriptorium: Hitlersmileys.
Schnell ist der freundliche Smiley von nebenan harmlos grinsend mit einem Bärtchen verziert, welches nun wirklich niemand an einem Smiley sehen möchte. An niemandem eigentlich, am allerwenigsten aber an Smileys. Und ich sage Euch eins: Wenn mein Tag mit einem Hitlersmiley anfängt, bleibe ich besser im Bett.
Gute Nacht.
PS: Stay tuned für die grinsende Ausgabe ;=)
Hitlersmileys.
Mal ernsthaft: Smileys sind eine feine Sache. In humanen Dosen (ich meine nicht C3PO und den ganzen Roboter-Quatsch) eingesetzt geben sie dem Adressaten zumindest eine grobe Idee, in welchem emotionalen Zustand sich der Verfasser der nun vom Adressaten gelesenen Zeilen beispielsweise einer Email befunden hat. Empathie 2.0 - das Mitgefühl kehrt zurück.
Von unschätzbarem Vorteil ist es nun, wenn -und das zu einem Großteil durch Smileys ermöglicht- der Adressat korrekt einschätzt, ob eine Aussage humoristisch/nett gemeint ist oder nicht. Für Blechbläser und Rechtsradikale hier ein Beispiel:
Ich freue mich, dich morgen zu sehen :)
Völlig zufriedenstellend (in meiner kleinen Welt immer noch zusammen geschrieben!), mit Ausnahme der o.g. Randgruppen relativ leicht verständlich. Nun lesen wir Folgendes:
Ich freue mich, dich morgen zu sehen :=)
Und schon ist es passiert. Der ultimative Fehlerteufel der schnell tippenden (auseinander geschrieben, das sehe selbst ich ein) Mehrheit, der diabolus in scriptorium: Hitlersmileys.
Schnell ist der freundliche Smiley von nebenan harmlos grinsend mit einem Bärtchen verziert, welches nun wirklich niemand an einem Smiley sehen möchte. An niemandem eigentlich, am allerwenigsten aber an Smileys. Und ich sage Euch eins: Wenn mein Tag mit einem Hitlersmiley anfängt, bleibe ich besser im Bett.
Gute Nacht.
PS: Stay tuned für die grinsende Ausgabe ;=)
Mittwoch, 28. Juli 2010
(Nerdiger) Humor
Münsteraner Parties geben ab und zu durchaus humoristisches Potential ab. Ob das ein deutscher Satz ist oder nicht ist mir eingedenk der Tatsache, dass ich gerade eben aufgestanden bin relativ egal.
Also: Ob Batman-Phantome aus Knicklichtern oder aufrecht stehende Fahrräder, hier ist für jeden 'was dabei. Und jeden meint in diesem Fall genau die Menschen, die auf Batman und Fahrräder stehen.


Auf bald und Euch einen nicht so grauen Tag wie den, der sich vor meinem Fenster anbahnt...
Also: Ob Batman-Phantome aus Knicklichtern oder aufrecht stehende Fahrräder, hier ist für jeden 'was dabei. Und jeden meint in diesem Fall genau die Menschen, die auf Batman und Fahrräder stehen.


Auf bald und Euch einen nicht so grauen Tag wie den, der sich vor meinem Fenster anbahnt...
Freitag, 23. Juli 2010
Freitag, 9. Juli 2010
SMS
Eine schöne Überraschung war eine SMS, die mir vorhin übermittelt wurde:
Liebe Raffaela,
zum Geburtstag die besten Glückwünsche, alles Gute und viel Erfolg in allen Lebenslagen. Lass dich heute feiern.
Herzliche Grüße
Christian
Lieber Christian, unter der erleichternden Feststellung, dass du meine weibliche Geheimidentität aufgrund des Namens noch nicht vollständig erschlossen hast: Wenn Raffaela dir wirklich am Herzen liegt, solltest du ihre wirkliche Handynummer herausfinden.
Herzliche Grüße
D.
PS: Verdammt, Raffaela ist ein wirklich toller Name - wieso bin ich nicht darauf gekommen?!
Liebe Raffaela,
zum Geburtstag die besten Glückwünsche, alles Gute und viel Erfolg in allen Lebenslagen. Lass dich heute feiern.
Herzliche Grüße
Christian
Lieber Christian, unter der erleichternden Feststellung, dass du meine weibliche Geheimidentität aufgrund des Namens noch nicht vollständig erschlossen hast: Wenn Raffaela dir wirklich am Herzen liegt, solltest du ihre wirkliche Handynummer herausfinden.
Herzliche Grüße
D.
PS: Verdammt, Raffaela ist ein wirklich toller Name - wieso bin ich nicht darauf gekommen?!
Radsport
...ist ein schöner Sport, besonders die feinsinnige Tour de France hat es mir angetan. Kaum fährt nur noch die Hälfte mit Schweineblut, rasten sie aus und gehen sich an die Gurgel...
Lustige Leute :)
Lustige Leute :)
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